Daniela Staud mag die Menschen – und sie mag die IKB, die seit der Lehrzeit ihre Arbeitsheimat ist. Sich als Betriebsrätin zu engagieren, ist der 38-Jährigen sehr wichtig und das ist sehr schön für ihre Kolleg:innen. „Ein offenes Ohr macht schon viel aus“, sagt sie. Stimmt.
Es ist schon so. Es gibt Menschen, die auf Anhieb sympathisch sind und die gar nichts dagegen tun können, dass die Leute gerne mit ihnen reden. Warum sollten sie auch, liegen ihnen die anderen doch schlicht am Herzen und ist es doch genau das, was sie ausstrahlen. Daniela Staud ist so ein Mensch, ein so sympathischer wie empathischer. „Mir ist es wichtig, dass es den Leuten gut geht und ich ihnen helfen kann, wenn etwas nicht passt“, sagt Daniela. Und sie ergänzt: „Oft löst sich das Problem mit einem Gespräch. Ein offenes Ohr macht schon viel aus.“
Dass sich Daniela im Betriebsrat der IKB engagiert, wirkt fast logisch. Seit sieben Jahren tut sie das. Die 38-Jährige ist auch zweite Stellvertreterin des IKB-Betriebsratsvorsitzenden: „Es hat mich geehrt, dass ich diese Chance bekommen habe. Ich schätze sehr, dass ich das machen und für meine Kolleginnen und Kollegen da sein darf.“
Rund 800 Kolleginnen und Kollegen sind das. Manche Tiroler Gemeinden haben weniger Einwohner:innen. So gesehen ist die IKB wie ein kleines Dorf und der Betriebsrat so etwas wie ein Gemeinderat, der sich darum kümmert, dass menschlich alles rund läuft und eventuelle Konflikte gar nicht erst großgeschrieben werden müssen. „Einmal im Monat treffen wir uns, um schwierigere Angelegenheiten zu besprechen. Es geht auch darum, früh zu reagieren und zu schauen, wo man etwas richten kann“, erzählt Daniela und räumt recht schnell mit dem vielfach noch gängigen Bild einer Arbeitnehmervertretung auf, die in permanenter Opposition mit der Geschäftsführung steht: „Also bei uns stimmt das gar nicht. Es ist mehr ein Miteinander auf Augenhöhe. Wenn du einen Konsens findest, geht’s den Mitarbeitenden gut.“ Und dem Unternehmen nicht minder.
Die IKB ist schon immer Danielas Arbeitsheimat, darum kennt sie das Unternehmen auch so gut. „Ja, ich habe im September 2002 mit meiner Lehre zur Bürokauffrau bei der IKB gestartet. Da war ich 16 Jahre alt“, blickt sie bald 23 Jahre zurück. Nach der Lehrabschlussprüfung wurde Daniela übernommen und ist in den Geschäftsbereich Abfallwirtschaft gekommen. „Das war eine ganz lässige Zeit, auch weil da so viele tolle Mitarbeiter:innen dabei sind – ganz verschiedene Charaktere“, sagt sie, „da kann man viel für’s Leben lernen.“ Schon wieder sind es die Menschen, die sie in den Mittelpunkt rückt, doch die Wipptalerin – Daniela wohnt hoch oben in Schmirn – spricht ebenso begeistert von ihrem Job, all den Entwicklungen und Veränderungen in der Abfallwirtschaft beziehungsweise der Arbeitswelt an sich oder eben ihrem vergleichsweise neuen Arbeitsplatz im IKB-Geschäftsbereich Strom-Netz. „Seit 2022 bin ich Assistentin des Geschäftsbereichsleiters. Wir sind mit 180 Mitarbeitenden ein großer Geschäftsbereich und ich darf in den verschiedenen Abteilungen mithelfen, überall reinschnuppern und unterstützen, wenn Not am Mann ist.“
Wenn Not am Mann ist, ist Daniela ganz offenkundig die richtige Frau. Angebote erstellen, Bestellungen schreiben, Schriftverkehre, Terminplanung – wer als Allrounderin in unterschiedlichen Abteilungen arbeitet, muss nicht nur flexibel, sondern auch in Bezug auf die unterschiedlichen Anforderungen kopffit sein. „Seit meiner Lehrabschlussprüfung habe ich extrem viel dazu gelernt. Man lernt echt nie aus. Das macht Spaß. Ich schätze diese Vielfalt und das Vielseitige“, betont sie und was dabei auffällt, ist ihre regelrecht sprudelnde positive Energie: „Wir sind ein tolles Team. Wir sind ein tolles Unternehmen und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein – das kann ich schon sagen, ja.“ Ja!
April 2025